Medizinische Hintergründe

Dr. Czaika, Oberarzt in der Dermatologie-Abteilung der Charité Berlin berichtet in diesem Video über die Relevanz von Mykosen (Hautpilz, Haarpilz und Nagelpilz).

Er berichtet von der Unterscheidung von Mykosen im sogenannten DHS-System nach:

Dermatophyt (Tinea)
Hefepilz (Candidose)
und Schimmelpilz (Aspergillose)

Mykosen auf der Kopfhaut werden als Tinea Capitis bezeichnet. Bei Fußpilz unterscheidet man zudem zwischen:

  • Zehenzwischenraummykose (Tinea Pedis)
  • Nagelpilz (Onychomykose)
  • Mokassinmykose (Tinea Pedis)

Desweiteren geht er auf Personen mit erhöhtem Risiko für Hautpilzerkrankungen ein und erwähnt Gründe warum sich auch gesunde Menschen mit Mykosen infizieren können.

Zur Relevanz der richtigen Diagnostik weiß Dr. Czaika:
„Die Kenntnis des ursächlichen Erregers ist entscheidend für eine effektive Therapie.“

Er stellt die bisher eingesetzten Standard-Diagnostikmethoden Mikroskopie und Pilzkultur vor. Zukünftig sieht er molekulargenetische Untersuchungen im Kommen.

Da Pilzinfektionen durch Erreger ausgelöst werden, sind Sie prinzipiell heilbar. Spontanheilungen gibt es laut Dr. Czaika leider so gut wie nie. Für die erforderliche, oft langwierige antimykotische Behandlung ist eine möglichst früh begonnene, gezielte Therapie von großem Vorteil.

Zum Schluß des Films weist er darauf hin, dass die Ursache verschleppter, teils folgenschwerer Erkrankungen im „nicht erkennen“ und „nicht daran denken“ sowie in falsch negativer Diagnostik liegt (Anmerkung: Eine der großen Stärken von MycoTYPE®  Skin ist die sehr niedrige Rate von falsch negativen Ergebnissen). „Pilzinfektionen sind keine Bagatelle!“ Durch moderne Präparate seien viele Pilzinfektionen aber schon im Frühstadium gut behandel- und heilbar.