Fuß- und Nagelpilzinfektionen bei Sportlern: „der Fuß des Athleten“

fotoA00 KopieDass das Thema nicht neu ist, wird klar, wenn man die englische Bezeichnung einer Fußpilzerkrankung kennt:

„Athlete’s foot“

Fuß- und Nagelpilze lieben das feucht-warme Milieu in Sportschuhen

Fußpilz bei Sportlern kommt meist bei einer Patientengruppe vor, die diese Erkrankung  überhaupt nicht gebrauchen kann: Ambitionierte Freizeit- und Berufssportler. Also bei Menschen, die ihre Füße recht häufig in sehr gut sitzende und damit eng anliegende Schuhe packen. Beim Training wird’s garantiert warm und feucht im Schuh und da das Training bei dieser Personengruppe üblicherweise nicht kurz ist, fühlt sich der – zum Beispiel frisch in der Umkleidekabine eingefangene –  Fußpilz  pudelwohl.

Symptome einer frischen Fußpilzinfektion

Fängt es also beim Sport oder danach zwischen den Zehen an zu jucken, treten Rötungen auf, nässt oder schuppt sich die Haut und reist an manchen Stellen bereits auf, ist schnelles, kontinuierliches Handeln gefragt. Gut wäre nun begleitend zu einer antimykotischen Therapie für viel Luft und Trockenheit zwischen den Zehen zu sorgen, also das ideale Lebensmilieu des Pilzes zu umgehen. Doch das geht bei dieser Personengruppe nun eben schlecht, denn trainiert werden kann meist nur im gut sitzenden Sportschuh… 

Sucht sich der Pilz neue Ziele, droht Nagelpilz

Ähnlich wie beim Patienten verhält es sich mit dem hautzerstörenden Mitbewohner: Er nimmt zunächst den Raum zwischen den Zehen komplett ein, kann dann auch die Sohle befallen, in andere Bereiche des Körpers übertragen werden, sogar auf die Fußnägel übergehen, und steht „Gewehr bei Fuß“ bei der Aufgabe Trainingskollegen und Familienmitglieder zu befallen.  Wichtig ist also wirklich, im jedem Fall, schnell und richtig zu therapieren.

Die Identität des Fußpilzerregers 

Fußpilz kann durch verschiedene Hautpilzerreger (Fadenpilze) verursacht werden. Um herauszufinden um welchen es sich handelt und wie therapiert werden sollte, ist daher die genaue Diagnose entscheidend. Anhand von Haut- oder Nagelproben kann der Hautarzt, aber auch der Patient selbst, einen Labortest durchführen lassen, um die Antwort zu bekommen. Schnelles und sicheres Handeln hilft zu verhindern, dass aus einer „einfachen“ Fußpilzinfektion z.B. ein schwer und lange zu behandelndes Nagelpilzproblem wird.

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