Diagnose bei Haut-, Fuß- und Nagelpilz

Pilzerkrankungen schnell und richtig diagnostizieren um eine gezielte Behandlung einzuleiten

Manche Hautpilzerkrankungen lassen sich einfach und sicher anhand ihres klinischen Bildes erfassen und diagnostizieren. Reicht diese Methode nicht aus, wird eine sogenannte Kultur des Erregers angelegt. Dabei werden – vom infizierten Hautbereich entnommene – Pilze auf Nährböden über mehrere Wochen zum Wachsen gebracht. Gelingt dies, kann der Erreger auf diese Weise durch fachkundiges Personal bestimmt werden.

Diese Art des Nachweises ist jedoch nur möglich, wenn es sich um lebende Erreger handelt. Sie gelingt häufig nicht, wenn der Patient bereits mit einem lokalen oder systemisch wirkenden Medikament therapiert wird oder bei der Probennahme bereits abgestorbenes Material entnommen wurde. Außerdem kommt es nicht selten vor, dass der verwendete Nährboden von einem sogenannten Anflugkeim überwuchert wird, was zur Verfälschung des Testergebnisses führt.

Anders geschieht dies beim Nachweis mittels molekularbiologischer Methoden, wie dem MycoTYPE® Skin-Testsystem. Bei MycoTYPE® Skin handelt es sich um das derzeit genaueste Diagnoseverfahren für Haut- und Nagelpilzerkrankungen. Es ist unwesentlich, ob es sich bei dem Probenmaterial um lebende oder – durch die Therapie bereits abgestorbene – Pilzbestandteile handelt. Die DNA des Erregers ist eindeutig nachweisbar.

Anhand dieser sehr genauen Analyse ist es nun möglich der Ursache der Erkrankung auf die Schliche zu kommen: Nicht selten steckt hinter einer langen Leidensgeschichte eine häufige Wiederansteckung, zum Beispiel durch ein Tier oder eine andere betroffene Person in der Familie. Auch ist es wichtig zu ermitteln, ob vielleicht schon eine Antimykotikaresistenz vorliegt, die der Grund für ein Therapieversagen sein kann.

Eine genaue Diagnose bringt die Betroffenen letztendlich therapeutisch auf den richtigen Weg.