Archiv für den Monat: Dezember 2013

Wenn Haustiere an Hautpilz erkranken

bft_header kleingeschnitten erst fragen ob er so verwendet werden darfAn Hautpilz erkrankte Tiere können den Erreger auf den Menschen übertragen

Hautpilzerkrankungen treten bei Tieren genauso häufig auf wie bei Menschen. Wie ein Befall zu erkennen ist, wie man ihn vermeiden kann, was bei einer Infektion zu tun ist, wie behandelt werden kann und wie man sich selbst vor einer Infektion schützen kann, wird im folgenden Beitrag des  Bundesverbandes für Tiergesundheit e.V. gut und übersichtlich dargestellt.

Hautpilzerkrankungen bei Hund und Katze
Hautpilzerkrankungen (Dermatophytosen) sind bei Hund und Katze weit verbreitet. Der häufigste Erreger ist der Dermatophyt Microsporum canis. Die Infektion erfolgt über bestimmte Pilzteile (Arthrosporen oder Hyphen), die sich an Haaren oder Schuppen infizierter Tiere befinden. Tiere können sich folglich durch Körperkontakt infizieren. Außerdem werden die Hautpilze durch die infizierte Umgebung der Tiere (z.B. Teppiche, Polster, Schlafkörbe, Decken) sowie über Zubehör für die Tierpflege (z.B. Kämme, Bürsten) übertragen. Pilzerkrankungen werden durch bestimmte Faktoren wie Stress, zuvor bestehende Hauterkrankungen auch durch Parasitenbefall, beengte Unterbringung bei wenig Auslauf, Wurmbefall, sowie andere die Immunabwehr schwächende Erkrankungen begünstigt.
Die klassischen, aber nicht immer vorhandenen Zeichen, sind runde, sich nach außen ausbreitende und teilweise zusammenfließende Hautveränderungen. In der Mitte dieser Veränderungen heilt die Haut häufig ab und wird dabei etwas dunkler als die Umgebung. Weil die Haarbälge entzündet sind, werden die Haare geschädigt, sie werden stumpf, brechen oder fallen aus. Schuppen und Krusten können vorhanden sein. Diese Krankheitsanzeichen sind jedoch nicht „typisch”, denn andere Parasiten oder Bakterien können dieselben Symptome hervorrufen.
Sofern weitere Hunde, Katzen oder kleine Heimtiere im selben Haushalt leben, sollten alle tierärztlich kontrolliert werden. Denn es gibt auch Tiere, die Pilze übertragen, ohne sichtbar krank zu sein. Das gilt besonders für Langhaarkatzen. Wenn Haustiere an Hautpilz erkranken weiterlesen

Weihnachten!

fotoA00 KopieWeihnachten steht vor der Tür. Glück dem, der schon alle Vorbereitungen getroffen hat. Die Wohnung ist für den Besuch vorbereitet, alle Geschenke sind verpackt und die Gans liegt in der Kühltruhe.

Weniger lustig ist das für all die, die sich heute noch auf die Socken machen müssen, um ihre Vorbereitungen abzuschließen. Und für die, die keine Lust auf die „lieben Verwandten“ haben oder sich Gedanken um Menüs oder Geschenke machen wollen. Also für die, die einfach nur die Füße hochlegen möchten…

Unser Tipp heute: Tun sie das!
Jetzt, gleich und systematisch! Die müden Treter raus aus den Socken und rein in ein warmes Fußbad. Am besten mit einem duftenden Zusatz. Dann die Durchblutung mit 2 – 3 Wechselbädern anregen. Wer keine zwei Gefäße oder Wannen hat, braust einfach kühl ab. Nicht zu heiß und nicht zu kalt. Immer so lange, wie es gerade noch angenehm ist.

Ist die Haut gesund: Massieren!
Falls Sie eine Massage-Bürste oder einen Massage-Handschuh besitzen, massieren Sie ihre treuen Begleiter. Erst den rechten Fuß und dann den linken, auch die Fußsohlen und zwischen den Zehen. Über oder unter Wasser. Wer mag kann dann mit Daumen und Hand noch den Fußrücken und die Fußsohle kneten. Leicht an den einzelnen Fußzehen zu ziehen, entspannt ebenfalls.

Zum Schluss: Cremen oder Ölen
Zum Abschluss die Füße sanft abtrocknen und Creme oder Bodylotion auf den gesamten Fuß auftragen. Danach die Füße einzeln oder zusammen im Handtuch warm einwickeln. Oder: Mit einem Massage-Öl die Füße wiederbeleben. Dabei die Fußsohle in gleichmäßigen, kreisenden Bewegungen massieren. Das fördert die Durchblutung und sorgt für ein wohlig-warmes Gefühl.

Und jetzt: Hochlegen und entspannen!
15 – 20  Minuten an einem warmen Ort. Die Augen schließen und nachspüren wie gut sich diese Behandlung auf den gesamten Köper auswirkt.

Frohe und „fußentspannte“ Weihnachten wünscht
das MycoTYPE® Skin-Team!

PS: Ein Fußpflegepaket, bestehend aus Fußbad, Fußpflegeprodukten und einer schönen Entspannungs-CD, wäre auch ein wunderbares Geschenk.

Was „Mann“ sich für 2014 vornehmen könnte:

fotoA00 KopieDen Nagelpilz unter die Lupe nehmen und endlich erfolgreich behandeln.

Fuß- und Nagelpilz sind bei Männern weiter verbreitet als bei Frauen. Das wurde bereits im Jahre 2000 innerhalb des Foot-Check-Programms ermittelt. Dabei handelt es sich um Infektionen die eigentlich so schnell  wie möglich behandelt werden sollten. Das ist häufig nicht der Fall. Ein Grund ist die bekanntermaßen geringe Bereitschaft von Männern einen Arzt aufzusuchen, ein anderer die Tatsache, dass Arzttermine bis zu einem halben Jahr in der Zukunft liegen. Zeit also, dass  „Mann“ selbst aktiv wird.

Nagelpilz ist eine Volkskrankheit die Männer häufiger betrifft als Frauen

Nagelpilzerkrankungen bleiben in vielen Fällen zunächst unerkannt. Frisch infizierte Nägel verursachen keine Schmerzen. Sie werden trübe, verfärben und verdicken sich. Erst später, vielleicht nach Monaten oder Jahren, wenn das Nagelmaterial vom Pilzerreger durchzogen, verdickt und vom Nagelbett abgelöst ist kommen schmerzhafte Beschwerden hinzu(1). Dann sind die Nägel oft schon so unansehnlich geworden, dass viele Patienten sie ohnehin nicht mehr zeigen wollen.  Das Vorkommen (die sog. Prävalenz) der Nagelpilzerkrankungen in Deutschland wurde bereits 2000 im Rahmen des sog. Foot-Check-Programms (1) untersucht. Über 30 % aller Untersuchten wiesen dabei die klinischen Merkmale einer Fuß- oder Nagelpilzerkrankung auf.  Als Ursache wurde dabei nicht nur die familiäre Prädisposition (also die vererbte Vorbelastung) festgestellt, sondern auch das Geschlecht. So sind Männer im Vergleich zu Frauen häufiger von Nagelpilzinfektionen betroffen.

Ungesundes Fußklima

Andere Faktoren die beim Erwerb der Krankheit eine Rolle spielen sind u.a. Vorerkrankungen und Immunprobleme, Durchblutungsstörungen, Fußfehlstellungen, häufig kalte Füße und zu enge Schuhe. Doppelt wirkt all das in Kombination mit ungesundem „Fußklima“ wie man es z.B. in Sportschuhen kennt, denn dort ist es meistens feucht und wenig durchlüftet. Duscht „Mann“ dann noch in einer öffentlichen Dusche, ist die Infektion fast schon vorprogrammiert, denn hier finden sich die Pilzerreger nahezu immer.
Gelingt die Fußpilz-Therapie über längere Zeit nicht, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ein Nagel infiziert wird. Außerdem kann sich die Infektion auch in der Leistengegend, den Händen oder dem Gesicht ausbreiten (2). Was „Mann“ sich für 2014 vornehmen könnte: weiterlesen

Deutsche Apotheker Zeitung schreibt über MycoTYPE® Skin

In der heute online und morgen gedruckt erscheinenden Ausgabe 50 der Deutschen Apotheker Zeitung (DAZ) findet sich in der Rubrik „Apotheke und Markt“ auf Seite 92 ein Beitrag über MycoTYPE Skin. Die DAZ ist die „führende verbandsunabhängige Apotheker-Fachzeitschrift gemäß LA-PHARM 2011“. Der Titel des Beitrags lautet:

Für die Diagnose: DNA-Test MycoTYPE Skin

 

Fuß- und Nagelpilz. Wie kann man sich schützen?

fotoA00 KopieFuß- und Nagelpilzerreger lauern in jedem Schwimmbad und in jeder öffentlichen Dusche. Warum bekommen dann nicht alle die sich dort aufhalten eine Infektion?

Fußpilz (Tinea pedis) ist eine Hautpilzerkrankung der Fußsohlen und Zehenzwischenräume. Verursacht wird sie zu 80 % durch die Erreger Trichophyton rubrum und Trichophyton interdigitale. Übertragen werden diese Erreger in den meisten Fällen durch infizierte Hautschüppchen von Mensch zu Mensch. Fußbodenoberflächen, Schuhe, Strümpfe, Socken u. ä. spielen dabei eine große Rolle, denn dort sind die Erreger viele Monate überlebensfähig (1).

Dass sich nicht jeder, der sich barfuß in öffentlichen Schwimmbädern usw. aufhält, ansteckt, hat meist etwas mit seiner Grundgesundheit zu tun. Neben der Beschaffenheit der Haut (Barrierefunktion), dem Immunstatus, oder vorhandenen Haut- und Nagelverletzungen können auch Vorerkrankungen wie z.B. Diabetes einer Infektion mit Pilzerregern dienlich sein.

Treffen diese Möglichkeiten nicht zu, bleibt die Frage der sogenannten familiären Prädisposition. Dabei handelt es sich um die vererbte Vorbelastung zum Erwerb dieser Krankheit. Sie wurden bereits 2001 in der „Foot-Check-Studie“ (2) als Hauptursache für Nagelpilzinfektionen ermittelt.  

Wer dem Krankheitsbild in der Familie also häufiger begegnet, wird auch mit einer größeren Wahrscheinlichkeit irgendwann einmal davon betroffen sein. Für Betroffene wird es demnach noch wichtiger schon vor der Erkrankung richtig zu handeln: Badeschuhe immer und gewissenhaft tragen, Teppichböden in Hotels nicht barfuß betreten, Füße und Zehenzwischenräume warm und trocken halten, und im Falle einer Infektion die betroffenen Wäschestücke desinfizieren.

Bricht die Krankheit dennoch (wieder) aus, ist schnellstmöglich, gewissenhaft und mit dem richtigen Medikament zu therapieren und auf ein sauberes, trockenes und gut durchlüftetes „Schuhklima“ zu achten. Die Zehen sollten sich bewegen können. Das fördert die Durchblutung – denn auch zu eng sitzenden Schuhe oder Fußfehlstellungen stellen einen Risikofaktor dar. (2)

Quellen:

1. AWMF, Leitlinien der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft:
Tinea der freien Haut. http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/013-002.pdf

2. Foot-Check-Studie:
Abeck, D. Haneke, E. Nolting, S. Reinel, D. Seebacher, C. (2000) Onychomykose Dt. Ärztebl. 97:A 1984-1986